Über uns
Derzeitige Vorstandsmitglieder der ÖGZ
- Univ. Prof. i.R. Dr. Bertrand Perz (Präsident)
- Univ.-Prof. i. R. MMag. DDR. L.H.D. h.c. Oliver Rathkolb (stellv. Präsident)
- Ass.-Prof.in Mag.a Dr.in Regina Fritz (Generalsekretärin)
- Dr. Herbert Posch (stv. Generalsekretär)
- ARin Marianne Ertl (Kassierin)
- Univ.-Prof.in Dr.in Lucile Dreidemy, MA (stv. Kassierin)
- Ao.Univ. Prof.in Dr.in Johanna Gehmacher
- Univ.-Prof.in Dr.in Claudia Kraft
- Univ.-Prof.in Dr.in Kerstin von Lingen, MA
ZVR-Zahl 167051091
Entstehungsgeschichte
Die Österreichische Gesellschaft für Zeitgeschichte wurde 1962 unter maßgeblicher Beteiligung des Bundesministeriums für Unterricht gegründet. Die Gründung erfolgte mit dem Zweck, die damals noch neue und universitär noch nicht verankerte Fachrichtung Zeitgeschichte innerhalb der Geschichtswissenschaft zu fördern. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten u. a. Univ. Prof. Dr. Ludwig Jedlicka (erster Präsident der OGZG sowie seit 1966 erster Institutsvorstand des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien), Univ. Prof. Dr. Alphons Lhotsky (Professur für österreichische Geschichte an der Universität Wien und Leiter des Instituts für Österreichkunde), Univ. Prof. Dr. Friedrich Walter (a.o. Professur für Neuere Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Wien) und Univ. Prof. Dr. Richard Plaschka (Professur für Osteuropäische Geschichte an der Universität Wien).
Als Voraussetzung für die Förderung der zeitgeschichtlichen Forschung legte die OGZG in ihren Anfängen den Schwerpunkt vor allem auf die Beschaffung, Sammlung und Aufbereitung von Quellen, da der Zugang zu Archiven aufgrund der zeitlichen Nähe zu den historischen Ereignissen noch starken Einschränkungen unterworfen war. In der Gründungsphase, in dem es noch kein universitäres Institut für Zeitgeschichte gab, sah die OGZG zudem eine wesentliche Aufgabe in der Lehrkräfte- und Erwachsenenfortbildung.
Im Juni 1966 konnte nicht zuletzt durch die Aktivitäten der OGZG an der Universität Wien das Institut für Zeitgeschichte errichtet werden. Die OGZG hat seitdem ihren Sitz am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Mitglieder und Vorstand der OGZG sind personell eng mit dem Institut verbunden.
Ausführliche weiterführende Informationen zur Gründungsgeschichte der OGZG finden sich im Sammelband: Bertrand Perz/Ina Markova (Hg.), 50 Jahre Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien 1966-2016, Wien 2017.
Archivbestände
- Das Dokumentenarchiv, das Trend/Profil-Archiv sowie die Zeitungsausschnittsammlung Gustav Spann wurden 2023 an die Universität Wien (Institut für Zeitgeschichte) übergeben.
- Das Bildarchiv wurde 2009 an das Bildarchiv der Österreichische Nationalbibliothek abgegeben, die Sammlung Matejka 1920–1980 wurde 2022 an die Wienbibliothek übergeben.
- Die Mikrofilme und Periodika sind über die Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte benutzbar.
Kontakt
Österreichische Gesellschaft für Zeitgeschichte c/o Institut für Zeitgeschichte
Spitalgasse 2-4/Hof 1 Tür 1.13
1090 Wien
Österreich
E-Mail
+43-1-4277-41202
Bankverbindung
Ö.Ges.f.Zeitgeschichte
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